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Allgemeine Direktiven der Apache-MPMs

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Beschreibung:Eine Sammlung von Direktiven, die in mehr als einem Multi-Processing-Modul (MPM) implementiert sind.
Status:MPM

Direktiven

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CoreDumpDirectory-Direktive

Beschreibung:Verzeichnis, in das der Apache zu wechseln versucht, bevor er einen Hauptspeicherauszug erstellt
Syntax:CoreDumpDirectory Verzeichnis
Voreinstellung:Für die Voreinstellung siehe Beschreibung
Kontext:Serverkonfiguration
Status:MPM
Modul:beos, leader, mpm_winnt, perchild, prefork, threadpool, worker

Dies beeinflusst das Verzeichnis, in welches der Apache zu wechseln versucht, bevor er einen Hauptspeicherauszug (Anm.d.Ü.: einen so genannten Core-Dump) erstellt. Die Voreinstellung ist das ServerRoot-Verzeichnis. Da dieses jedoch nicht für den Benutzer beschreibbar sein soll, unter dem der Server läuft, werden normalerweise keine Hauptspeicherauszüge geschrieben. Wenn Sie zum Debuggen einen Hauptspeicherauszug haben möchten, können Sie ihn mit dieser Direktive an einem anderen Ort ablegen lassen.

Hauptspeicherauszüge unter Linux

Wenn Apache als root startet und zu einem anderen Benutzer wechselt, deaktiviert der Linux-Kernel Hauptspeicherauszüge auch dann, wenn der Prozess in dem Verzeichnis schreiben darf. Ab Linux 2.4 reaktiviert Apache (ab 2.0.46) Hauptspeicherauszüge wieder, jedoch nur dann, wenn Sie explizit CoreDumpDirectory konfigurieren.

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EnableExceptionHook-Direktive

Beschreibung:Aktiviert einen Hook, der nach einem Absturz noch Ausnahmefehler behandeln lassen kann
Syntax:EnableExceptionHook On|Off
Voreinstellung:EnableExceptionHook Off
Kontext:Serverkonfiguration
Status:MPM
Modul:leader, perchild, prefork, threadpool, worker
Kompatibilität:Verfügbar seit Version 2.0.49

Diese Direktive ist aus Sicherheitsgründen nur verfügbar, wenn der Server mit der Option --enable-exception-hook konfiguriert wurde. Sie aktiviert einen Hook, der es externen Modulen erlaubt, sich dort einzuhängen und nach dem Absturz eines Kindprozesses noch Aktionen durchzuführen.

Es existieren bereits zwei Module, mod_whatkilledus und mod_backtrace, welche diesen Hook verwenden. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf Jeff Trawicks EnableExceptionHook-Seite.

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GracefulShutdownTimeout-Direktive

Beschreibung:Specify a timeout after which a gracefully shutdown server will exit.
Syntax:GracefulShutdownTimeout seconds
Voreinstellung:GracefulShutdownTimeout 0
Kontext:Serverkonfiguration
Status:MPM
Modul:prefork, worker, event

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Listen-Direktive

Beschreibung:IP-Adressen und Ports, an denen der Server lauscht
Syntax:Listen [IP-Addresse:]Port
Kontext:Serverkonfiguration
Status:MPM
Modul:beos, leader, mpm_netware, mpm_winnt, mpmt_os2, perchild, prefork, threadpool, worker
Kompatibilität:Seit Apache 2.0 vorgeschrieben

Die Direktive Listen weist den Apache an, nur an den angegebenen IP-Adressen oder Ports zu lauschen. Standardmäßig antwortet er auf alle Anfragen an allen IP-Interfaces. Listen ist nun eine notwendige Anweisung. Wenn sie nicht in der Konfigurationsdatei enthalten ist, wird der Server-Start fehlschlagen. Dies ist eine Änderung gegenüber früheren Versionen des Apache.

Die Direktive Listen weist den Server an, ankommende Anfragen am angegebenen Port oder der Kombination aus Adresse und Port entgegenzunehmen. Wenn nur eine Portnummer angegeben ist, dann lauscht der Server am angegebenen Port an allen Interfaces. Wenn sowohl eine IP-Adresse als auch ein Port angegeben sind, dann lauscht der Server am angegeben Port und Interface.

Es können mehrere Listen-Anweisungen verwendet werden, um eine Reihe von Adressen und Port anzugeben, an denen gelauscht werden soll. Der Server antwortet auf Anfragen von jedem der aufgeführten Adressen und Ports.

Um beispielsweise den Server Verbindungen an den beiden Ports 80 und 8000 annehmen zu lassen, verwenden Sie:

Listen 80
Listen 8000

Um den Server Verbindungen an zwei angegebenen Interfaces und Ports annehmen zu lassen, verwenden Sie:

Listen 192.170.2.1:80
Listen 192.170.2.5:8000

IPv6-Adressen müssen wie in dem folgenden Beispiel in eckige Klammern eingeschlossen werden:

Listen [2001:db8::a00:20ff:fea7:ccea]:80

Fehlermöglichkeit

Mehrere Listen-Direktiven für gleiche IP-Adresse und Port führen zur Fehlermeldung Address already in use (Anm.d.Ü.: Adresse schon in Benutzung).

Siehe auch

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ListenBackLog-Direktive

Beschreibung:Maximale Länge der Warteschlange schwebender Verbindungen
Syntax:ListenBacklog backlog
Voreinstellung:ListenBacklog 511
Kontext:Serverkonfiguration
Status:MPM
Modul:beos, leader, mpm_netware, mpm_winnt, mpmt_os2, perchild, prefork, threadpool, worker

Die maximale Länge der Warteschlange schwebender Verbindungen. Üblicherweise ist keine Feineinstellung notwendig oder sinnvoll, auf einigen System kann es jedoch gewünscht sein, diesen Wert bei TCP-SYN-Angriffen zu erhöhen. Beachten Sie auch die Beschreibung des backlog-Parameters der Systemfunktion listen(2).

Der Wert wird vom Betriebssystem oft auf eine niedrigere Einstellung begrenzt. Dies variiert von Betriebssystem zu Betriebssystem. Beachten Sie auch, dass viele Betriebssyteme nicht genau beachten, was für backlog angegeben ist, jedoch einen Wert basierend auf der Angabe (normalerweiseweise jedoch größer als diese) verwenden.

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MaxConnectionsPerChild-Direktive

Beschreibung:Limit on the number of connections that an individual child server will handle during its life
Syntax:MaxConnectionsPerChild number
Voreinstellung:MaxConnectionsPerChild 0
Kontext:Serverkonfiguration
Status:MPM
Modul:event, mpm_netware, mpm_winnt, mpmt_os2, prefork, worker
Kompatibilität:Available Apache HTTP Server 2.3.9 and later. The old name MaxRequestsPerChild is still supported.

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MaxMemFree-Direktive

Beschreibung:Maximale Menge des Arbeitsspeichers, den die Haupt-Zuteilungsroutine verwalten darf, ohne free() aufzurufen
Syntax:MaxMemFree KBytes
Voreinstellung:MaxMemFree 0
Kontext:Serverkonfiguration
Status:MPM
Modul:beos, leader, mpm_netware, prefork, threadpool, worker, mpm_winnt

Die Direktive MaxMemFree gibt die maximale Menge freier Kilobytes an, welche die Haupt-Zuteilungsroutine verwalten darf, ohne free() aufzurufen. Wenn keine Angabe gemacht wird, oder Null angegeben ist, wird dieser Wert nicht eingeschränkt.

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MaxRequestWorkers-Direktive

Beschreibung:Maximum number of connections that will be processed simultaneously
Syntax:MaxRequestWorkers number
Voreinstellung:See usage for details
Kontext:Serverkonfiguration
Status:MPM
Modul:event, prefork, worker

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MaxSpareThreads-Direktive

Beschreibung:Maximale Anzahl unbeschäftigter Threads
Syntax:MaxSpareThreads Anzahl
Voreinstellung:Für Details siehe Beschreibung
Kontext:Serverkonfiguration
Status:MPM
Modul:beos, leader, mpm_netware, mpmt_os2, perchild, threadpool, worker

Maximale Anzahl unbeschäftigter Threads. Die verschiedenen MPMs behandeln diese Anweisung unterschiedlich.

Die Voreinstellung für perchild ist MaxSpareThreads 10. Das MPM überwacht die Anzahl der unbeschäftigten Threads auf der Basis einzelner Kindprozesse. Wenn zu viele unbeschäftigte Threads in einem Kindprozess existieren, beendet der Server Threads innerhalb dieses Kindprozesses.

Die Voreinstellung für worker, leader und threadpool ist MaxSpareThreads 250. Diese MPMs behandeln Threads auf einer serverweiten Basis. Wenn zu viele unbeschäftigte Threads im Server existieren, dann werden solange Kindprozesse beendet, bis die Anzahl der unbeschäftigten Threads kleiner als der angegebene Wert ist.

Die Voreinstellung für mpm_netware ist MaxSpareThreads 100. Da dieses MPM nur einen einzigen Prozess ausführt, ist die Zählung überschüssiger Threads ebenfalls serverweit.

beos and mpmt_os2 arbeiten ähnlich wie mpm_netware. Die Voreinstellung für beos ist MaxSpareThreads 50. Die Voreinstellung für mpmt_os2 ist 10.

Restriktionen

Der Wertebereich von MaxSpareThreads ist eingeschränkt. Apache korrigiert den angegebenen Wert automatisch gemäß den folgenden Regeln:

Siehe auch

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MinSpareThreads-Direktive

Beschreibung:Minimale Anzahl unbeschäftigter Threads, die zur Bedienung von Anfragespitzen zur Verfügung stehen
Syntax:MinSpareThreads Anzahl
Voreinstellung:Für Details siehe Beschreibung
Kontext:Serverkonfiguration
Status:MPM
Modul:beos, leader, mpm_netware, mpmt_os2, perchild, threadpool, worker

Minimale Anzahl unbeschäftigter Threads, um Anfragespitzen zu bedienen. Die verschiedenen MPMs behandeln die Anweisung unterschiedlich.

perchild verwendet die Voreinstellung MinSpareThreads 5 und überwacht die Anzahl der unbeschäftigten Threads auf der Basis einzelner Kindprozesse. Wenn in einem Kindprozess nicht genügend unbeschäftigte Threads vorhanden sind, erstellt der Server neue Threads innerhalb dieses Kindprozesses. Wenn Sie also NumServers auf 10 und MinSpareThreads auf einen Wert von 5 setzen, haben Sie mindestens 50 unbeschäftigte Threads auf Ihrem System.

worker, leader und threadpool verwenden eine Voreinstellung von MinSpareThreads 75 und behandeln unbeschäftigte Threads auf serverweiter Basis. Wenn nicht genügend unbeschäftigte Threads im Server vorhanden sind, dann werden solange Kindprozesse erzeugt, bis die Anzahl unbeschäftigter Threads größer als der angegebene Wert ist.

mpm_netware verwendet die Voreinstellung MinSpareThreads 10 und verfolgt dies serverweit, da es ein Einzelprozess-MPM ist.

beos und mpmt_os2 arbeiten ähnlich wie mpm_netware. Die Voreinstellung für beos ist MinSpareThreads 1. Die Voreinstellung für mpmt_os2 ist 5.

Siehe auch

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PidFile-Direktive

Beschreibung:Datei, in welcher der Server die Prozess-ID des Daemons ablegt
Syntax:PidFile Dateiname
Voreinstellung:PidFile logs/httpd.pid
Kontext:Serverkonfiguration
Status:MPM
Modul:beos, leader, mpm_winnt, mpmt_os2, perchild, prefork, threadpool, worker

Die Direktive PidFile bestimmt die Datei, in welcher der Server die Prozess-ID des Daemons ablegt. Wenn der Dateiname nicht absolut angegeben wird, wird er relativ zu ServerRoot interpretiert.

Beispiel

PidFile /var/run/apache.pid

Es ist oft hilfreich, dem Server ein Signal senden zu können, damit er seine ErrorLogs und TransferLogs schließt und dann neu öffnet und seine Konfigurationsdateien neu einliest. Dies kann durch Senden eines SIGHUP-Signals (kill -1) an die Prozess-ID geschehen, die im PidFile eingetragen ist.

Die PidFile-Datei unterliegt den gleichen Warnungen über die Ablage von Protokolldateien und Sicherheit.

Anmerkung

Ab Apache 2 wird empfohlen, nur das Skript apachectl zum (Neu-)Starten und Stoppen des Servers zu verwenden.

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ReceiveBufferSize-Direktive

Beschreibung:TCP receive buffer size
Syntax:ReceiveBufferSize bytes
Voreinstellung:ReceiveBufferSize 0
Kontext:Serverkonfiguration
Status:MPM
Modul:event, mpm_netware, mpm_winnt, mpmt_os2, prefork, worker

Die Dokumentation zu dieser Direktive wurde noch nicht übersetzt. Bitte schauen Sie in die englische Version.

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ScoreBoardFile-Direktive

Beschreibung:Ablageort der Datei, die zur Speicherung von Daten zur Koordinierung der Kindprozesse verwendet wird
Syntax:ScoreBoardFile Dateipfad
Voreinstellung:ScoreBoardFile logs/apache_status
Kontext:Serverkonfiguration
Status:MPM
Modul:beos, leader, mpm_winnt, perchild, prefork, threadpool, worker

Apache verwendet ein Scoreboard zur Kommunikation zwischen seinen Eltern- und Kindprozessen. Einige Architekturen erfordern eine Datei zur Unterstützung der Kommunikation. Wenn die Datei undefiniert bleibt, versucht der Apache zuerst, das Scoreboard im Arbeitsspeicher zu erstellen (Verwendung von anonymem Shared-Memory), und versucht bei einem Fehlschlag anschließend die Datei auf der Festplatte zu erstellen (Verwendung von Datei-basiertem Shared-Memory). Die Angabe dieser Direktive veranlaßt den Apache stets, die Datei auf der Festplatte zu erstellen.

Beispiel

ScoreBoardFile /var/run/apache_status

Datei-basiertes Shared-Memory ist für Applikationen von Drittanbietern hilfreich, die direkten Zugriff auf das Scoreboard benötigen.

Wenn Sie eine ScoreBoardFile-Anweisung verwenden, erreichen Sie eventuell eine höhere Geschwindigkeit, wenn Sie die Datei auf einer RAM-Disk ablegen. Achten Sie darauf, die gleichen Warnungen wie über die Ablage von Protokolldateien und Sicherheit zu beherzigen.

Siehe auch

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SendBufferSize-Direktive

Beschreibung:Größe des TCP-Puffers
Syntax:SendBufferSize Bytes
Voreinstellung:SendBufferSize 0
Kontext:Serverkonfiguration
Status:MPM
Modul:beos, leader, mpm_netware, mpm_winnt, mpmt_os2, perchild, prefork, threadpool, worker

Der Server setzt die Größe des TCP-Puffers auf die angegebene Anzahl Bytes. Dies ist sehr hilfreich, um Voreinstellungen alter Standardbetriebssysteme für Hochgeschwindigkeitsverbindungen mit hoher Latenzzeit anzuheben (d.h. 100ms oder so, wie bei Interkontinentalverbindungen).

Wird der Wert auf 0 gesetzt, dann verwendet der Server die Voreinstellung des Betriebssystems.

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ServerLimit-Direktive

Beschreibung:Obergrenze für die konfigurierbare Anzahl von Prozessen
Syntax:ServerLimit Anzahl
Voreinstellung:Für Details siehe Beschreibung
Kontext:Serverkonfiguration
Status:MPM
Modul:leader, perchild, prefork, threadpool, worker

Bei dem MPM prefork bestimmt die Direktive den während der Lebensdauer des Apache-Prozesses maximal einstellbaren Wert für MaxClients. Beim MPM worker bestimmt die Direktive in Verbindung mit ThreadLimit den Maximalwert für MaxClients für die Lebensdauer des Apache-Prozesses. Jeder Versuch, diese Anweisung während eines Neustarts zu ändern, wird ignoriert. MaxClients kann jedoch während eines Neustarts geändert werden.

Lassen Sie besondere Vorsicht bei der Verwendung dieser Direktive walten. Wenn ServerLimit auf einen Wert deutlich höher als notwendig gesetzt wird, wird zusätzliches, unbenutztes Shared-Memory belegt. Wenn sowohl ServerLimit als auch MaxClients auf Werte gesetzt werden, die größer sind, als das System sie handhaben kann, dann kann der Apache möglicherweise nicht starten, oder das System kann instabil werden.

Verwenden Sie die Direktive bei dem MPM prefork nur, wenn Sie MaxClients auf mehr als 256 (Voreinstellung) setzen müssen. Setzen Sie den Wert nicht höher als den Wert, den Sie für MaxClients angeben möchten.

Verwenden Sie die Direktive bei worker, leader und threadpool nur, wenn Ihre MaxClients- und ThreadsPerChild-Einstellungen mehr als 16 Serverprozesse (Voreinstellung) erfordern. Setzen Sie den Wert dieser Direktive nicht höher, als die Anzahl der Serverprozesse, die dafür erforderlich ist, was Sie bei MaxClients und ThreadsPerChild angeben möchten.

Verwenden Sie die Direktive beim MPM perchild nur, wenn Sie NumServers auf einen Wert größer als 8 (Voreinstellung) setzen müssen.

Anmerkung

Eine feste Begrenzung von ServerLimit 20000 ist in den Server einkompiliert (bei dem MPM prefork 200000). Dies soll unangenehme Effekte durch Tippfehler verhindern.

Siehe auch

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StartServers-Direktive

Beschreibung:Anzahl der Kindprozesse des Servers, die beim Start erstellt werden
Syntax:StartServers Anzahl
Voreinstellung:Für Details siehe Beschreibung
Kontext:Serverkonfiguration
Status:MPM
Modul:leader, mpmt_os2, prefork, threadpool, worker

Die Direktive StartServers bestimmt die Anzahl der Kindprozesse des Servers, die beim Start erstellt werden. Da die Anzahl der Prozesse abhängig von der Last dynamisch kontrolliert wird, besteht normalerweise wenig Grund für eine Änderung dieses Parameters.

Die Voreinstellung unterscheidet sich von MPM zu MPM. Bei leader, threadpool und worker ist die Voreinstellung StartServers 3. Die Voreinstellung bei prefork ist 5 und bei mpmt_os2 2.

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StartThreads-Direktive

Beschreibung:Anzahl der Threads, die beim Start erstellt werden
Syntax:StartThreads Anzahl
Voreinstellung:Für Details siehe Beschreibung
Kontext:Serverkonfiguration
Status:MPM
Modul:beos, mpm_netware, perchild

Anzahl der Threads, die beim Start erstellt werden. Da die Anzahl der Threads abhängig von der Last dynamisch kontrolliert wird, besteht normalerweise wenig Grund für eine Änderung dieses Parameters.

Die Voreinstellung für perchild ist StartThreads 5. Die Direktive setzt während des Starts die Anzahl der Threads pro Prozess.

Die Voreinstellung bei mpm_netware ist StartThreads 50. Da hier lediglich ein einzelner Prozess existiert, ist dies die Gesamtzahl der Threads, die beim Start erstellt wird, um Anfragen zu bedienen.

Die Voreinstellung für beos ist StartThreads 10. Die Einstellung reflektiert ebenfalls die Gesamtzahl der Threads, die beim Start erstellt werden, um Anfragen zu bedienen.

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ThreadLimit-Direktive

Beschreibung:Bestimmt die Obergrenze der konfigurierbaren Anzahl von Threads pro Kindprozess
Syntax:ThreadLimit Anzahl
Voreinstellung:Für Details siehe Beschreibung
Kontext:Serverkonfiguration
Status:MPM
Modul:leader, mpm_winnt, perchild, threadpool, worker
Kompatibilität:Verfügbar für mpm_winnt ab Apache 2.0.41

Die Direktive bestimmt den während der Lebensdauer des Apache-Prozesses maximal einstellbaren Wert für ThreadsPerChild. Jeder Versuch, diese Direktive während eines Neustarts zu ändern, wird ignoriert. ThreadsPerChild kann jedoch während eines Neustarts modifiziert werden bis zu dem Wert dieser Anweisung.

Lassen Sie besondere Vorsicht bei der Verwendung dieser Direktive walten. Wenn ThreadLimit auf einen Wert deutlich höher als ThreadsPerChild gesetzt wird, wird zusätzliches, ungenutztes Shared-Memory belegt. Wenn sowohl ThreadLimit als auch ThreadsPerChild auf Werte gesetzt werden, die größer sind, als das System sie handhaben kann, dann kann der Apache möglicherweise nicht starten oder das System kann instabil werden. Setzen Sie den Wert dieser Direktive nicht höher als Ihre größte erwartete Einstellung für ThreadsPerChild während der aktuellen Ausführung des Apache.

Die Voreinstellung für ThreadLimit ist 1920 wenn sie zusammen mit mpm_winnt verwendet wird, und 64 bei der Verwendung mit anderen MPMs.

Anmerkung

Eine feste Begrenzung von ThreadLimit 20000 (oder ThreadLimit 15000 bei mpm_winnt) ist in den Server einkompiliert. Dies soll unangenehme Effekte durch Tippfehler verhindern.

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ThreadsPerChild-Direktive

Beschreibung:Anzahl der Threads, die mit jedem Kindprozess gestartet werden
Syntax:ThreadsPerChild Anzahl
Voreinstellung:Für Details siehe Beschreibung
Kontext:Serverkonfiguration
Status:MPM
Modul:leader, mpm_winnt, threadpool, worker

Die Direktive legt die Anzahl der Threads fest, die mit jedem Kindprozess gestartet werden. Der Kindprozess erstellt diese Threads beim Start und erstellt später keine weiteren mehr. Wenn Sie ein MPM wie mpm_winnt verwenden, wo nur ein Kindprozess existiert, dann sollte diese Angabe hoch genug sein, die gesamte Last des Servers zu bewältigen. Wenn Sie ein MPM wie worker verwenden, wo mehrere Kindprozesse existieren, dann sollte die Gesamtzahl der Thread groß genug sein, die übliche Last auf dem Server zu bewältigen.

Die Voreinstellung für ThreadsPerChild ist 64, wenn mpm_winnt verwendet wird, und 25 bei der Verwendung der anderen MPMs.

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ThreadStackSize-Direktive

Beschreibung:Die Größe des Stacks in Bytes, der von Threads verwendet wird, die Client-Verbindungen bearbeiten.
Syntax:ThreadStackSize size
Voreinstellung:65536 unter NetWare; variiert bei anderen Betriebssystemen.
Kontext:Serverkonfiguration
Status:MPM
Modul:leader, mpm_netware, mpm_winnt, perchild, threadpool, worker
Kompatibilität:Verfügbar seit Version 2.1

Die Direktive ThreadStackSize legt die Größe des Stacks (für Autodaten) der Threads fest, die Client-Verbindungen bearbeiten und Module aufrufen, welche bei der Verarbeitung dieser Verbindungen helfen. In den meisten Fällen ist die Voreinstellung des Betriebssystems angemessen, doch unter bestimmten Umständen kann es sinnvoll sein, den Wert anzupassen:

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